Isblink

Die Wassermarke Isblink habe ich im Rahmen des „Wasserprojekts“ im Jahr 2019/2020 am Adolph-Kolping-Berufskolleg in Münster erfunden. Neben kreativen gestalterischen Lösungen und viel Eigenverantwortung ging es hierbei vor allem um das Marketingkonzept und die anschließende „Verkaufspräsentation“.

Disziplinen
KONZEPTION, BRANDING, PRODUKTDESIGN, WEBDESIGN, GRAFIKDESIGN, TEXTERSTELLUNG

Eingereicht
04.02.2020

Webkonzept: Mobile

Webkonzept: Desktop

Mit Isblink habe ich mich für ein klares Ideal entschieden: Natürlichkeit pur! Das sehr nachhaltig geprägte Unternehmen, von Büroräumen mit Ökostrom bis hin zu umweltfreundlichen Glasflaschen und Papp-Etiketten, bietet unberührtes feines Gletscherquellwasser an.

Nachdem ich grob eingeordnet hatte, wo ich mich mit meiner Wassermarke positionieren möchte, habe ich einen Schritt weitergedacht. Ich habe mich an die Herausarbeitung eines Alleinstellungsmerkmals gemacht und mich schlussendlich für den Gletscher entschieden. Dieser taucht auch im Logo auf und findet sich als Key Visual auch auf den Visitenkarten, der Website und den Werbeplakaten wieder.

Dazu habe ich passende Farben ausgewählt, die den kühlen natürlichen Eindruck unterstützen und diese auch in der Präsentation und den Werbemitteln wieder aufgegriffen. Nach einer Menge Skizzen habe ich mich für eine Variante entschieden und das Logo realisiert. Für die anderen Bestandteile bin ich nach einem ähnlichen Schema vorgegangen, während ich mir immer vor Augen gehalten habe, was mein Wasser ausmacht.


Interessante Einblicke, Probleme & Lösungen

Zeitweise war es schwierig, den laufenden Unterricht und das Projekt unter einen Hut zu bekommen. Manchmal dachte ich, mit einem Aspekt schon fertig zu sein, als sich durch die Informationen aus dem Unterricht dann doch neue Betrachtungsweisen ergaben und ich noch einmal umstrukturieren musste – dank flexibler Organisation und vieler Listen habe ich den Überblick behalten können. Am Ende war ich wirklich überrascht darüber, wie viel mit bloßem Wasser möglich ist – und was nötig ist. Ich hatte den Anspruch an mich selbst, eine möglichst nachhaltige Marke zu kreieren, bei der weder Natur noch Lebewesen Schaden nehmen. Dabei gab es verschiedenste Aspekte zu beachten, die mir vorher nie in den Sinn gekommen wären, die aber trotzdem einen großen Unterschied machen können. Es war interessant, mal eine Marke von Grund auf komplett selbst zu gestalten und aufzubauen.

Das Ergebnis

Auf das Projekt haben wir uns das ganze Schuljahr hindurch vorbereitet. Die Lehrer*innen der jeweiligen Fächer haben uns regelmäßig mit Hintergrundwissen und Tipps und Tricks versorgt. So haben wir in Wirtschaftslehre zum Beispiel eine Konkurrenzanalyse geschrieben und viel über verschiedene Wassermarken und ihre Strategien erfahren. Das Projekt zog sich quasi über die gesamte Oberstufe, bis hin zu den Prüfungen. Am Ende stand die große „Verkaufspräsentation“ vor einer Lehrerjury.

Mit dem „Wasserprojekt“ bin ich tief in den Bereich des Marketings eingetaucht und habe ganz neue Seiten eines gelungenen Produktdesigns kennengelernt. Das Ergebnis gefällt mir bis heute, denn es bildet ein in sich schlüssiges Konzept. Natürlich hat es einige Schwachpunkte und nicht alles ist gleich gut gelungen, aber dennoch bin ich bis heute sehr zufrieden. Am Ende der abschließenden Präsentation sagte einer meiner Lehrer*innen, ich würde strahlen und dabei so natürlich wirken. Das beschreibt gut, wie ich mich gefühlt habe. Solange, monatelang, mit einem einzigen Projekt beschäftigt und alle Eigenschaften und Details in- und auswendig kennengelernt. Ich habe mich darauf gefreut, endlich präsentieren zu können, was ich mir hart erarbeitet hatte.

Credits