Abgeschminkt & Ausgezogen

Die Website mit dem Namen Abgeschminkt & Ausgezogen habe ich im Rahmen der Facharbeiten 2018/2019 am Adolph-Kolping-Berufskolleg im Münster erstellt. Das breit gefächerte Hauptthema „Zoom!“ bot die Möglichkeit verschiedener Interpretationen. Ich entschied mich für den Bereich der Nachhaltigkeit, weil er sich im Sinne von „Zoom!“ als Anregung, beziehungsweise das „Heranzoomen“ an die Problematik verstehen und ausarbeiten ließ.

Disziplinen

Recherche, Texterstellung, Fotografie, Webdesign, Grafikdesign

Eingereicht

08.12.2018

Website

Idee & Konzept

Zu Beginn hatte ich die Qual der Wahl und musste mich für einen Ausbildungsbereich entscheiden. Zur Wahl standen Film, Fotografie, Grafikdesign und Webdesign – ich habe mich für Webdesign entschieden. Film war nie wirklich „meins“, das überlasse ich denen mit einem echten Händchen dafür. Nur mit Fotografie und Bildserien hätte ich für meinen Geschmack zu wenige Informationen verpacken können. So schwankte ich zwischen Grafikdesign und Webdesign, habe mich aber für Webdesign entschieden, weil ich daran ein großes Interesse hatte und es mir lieber war, eine recht kompakte Website zu erstellen anstatt viele Poster oder Flyer drucken zu müssen – was ja auch nicht sooo umweltfreundlich ist.

Mein Projekt sollte unbedingt einen Bezug zu Nachhaltigkeit haben und trotzdem zu dem Überthema „Zoom“ passen. Während des Schuljahres habe ich eine Themensammlung angelegt und überlegt, was ich dazu machen könnte. Danach habe ich mögliche Unterpunkte und Ideen zu einzelnen Seiten festgehalten. Mein Hauptanliegen war, zu zeigen, wie einfach sich der Alltag nachhaltiger gestalten lässt.

Da die thematischen Unterpunkte wunderbar harmonieren und eng verknüpft sind, habe ich mich schließlich für die Schwerpunkte Mode und Minimalismus entschieden, aber auch damit verbundene Informationen und Tipps aus ähnlichen Themenbereichen, wie zum Beispiel Beauty, eingebracht und persönliche Erfahrungen mit den Besuchern geteilt.

Gestaltung

Nach Skizzen und Kritzeleien habe ich mich für das jetzige Branding entschieden. Meine Wahl fiel auf das klassische Grün – passend zur Umwelt. Als fröhlicher Farbklecks fügt es sich wunderbar in die übrige Gestaltung ein. Das Logo sollte sowohl optisch als auch emotional zum Thema passen. Deshalb habe ich mich für ein sehr naturnahes Design entschieden und mich bei der Erstellung von den Büschen im Garten inspirieren lassen und die poppige Akzentfarbe hinzugefügt.

So wirkt das Logo nun eher verspielt und natürlich, auf keinen Fall streng – denn ich wollte nicht missionieren, sondern zum Denken anregen. Die Social Media-Icons habe ich für meine Website “Abgeschminkt & Ausgezogen” erstellt. Gegen Ende meines Arbeitsprozesses habe ich sie allerdings gegen simplere Icons ausgetauscht, um ein ruhigeres Gesamtbild am Seitenende zu erlangen.

INTERESSANTE EINBLICKE, PROBLEME & LÖSUNGEN

Für mich hat sich wieder einmal bestätigt, wie wichtig gute Vorbereitung und Planung sind, um im Nachhinein keine Mehrarbeit zu haben. Außerdem hat mich das Projekt in Bezug auf Webdesign einen großen Schritt nach vorne gebracht da ich mich vorher nie so lange mit einer einzigen Aufgabe in diesem Bereich beschäftigt habe – und noch nie zuvor so tief in die Materie eingetaucht bin.

Leider war ich meiner Klasse die Einzige, die sich für den Bereich Webdesign entschieden hat. In meiner Gruppe waren sonst nur Leute aus einer Parallelklasse, die ich nicht kannte und zu denen ich kaum Kontakt hatte. Dadurch war es außerhalb der Beratungstermine etwas schwierig, sich auszutauschen. Das habe ich dann aber mit Anregungen meiner Klassenkameraden und Freunde kompensiert, um mehr Feedback zu bekommen – zurückblickend war das eine geniale Entscheidung, weil sie auf Sachen geachtet haben, die mir „im Webdesign-Wahn“ selbst gar nicht aufgefallen sind.

Das Ergebnis

Wir wussten schon zu Beginn der Ausbildung, dass wir eine Facharbeit erstellen müssen. Also habe ich das Schuljahr genutzt, um mir Notizen zu machen und Ideen zu sammeln. Die Bearbeitungszeit betrug etwa sechs Monate. Als Abschluss veranstalteten wir die Facharbeitenausstellung mit Preisverleihung für die anderen Jahrgänge und die Öffentlichkeit.

Das Resultat ist eine recht einfache Website, die darüber informiert, wie man im Alltag ganz einfach etwas für die Umwelt tun kann und nachhaltiger leben kann. Außerdem gibt es auch einen Bezug zum Minimalismus, denn bewusster Konsum und das Weitergeben benutzter Dinge gehört für mich einfach dazu. Für mich fühlt sich die Website bis heute nicht fertig an, weil es einfach noch so viel mehr gibt, was man diesem breiten Thema hinzufügen könnte. Das Projekt ließe sich bestimmt noch weiter als eine Art „Online-Ratgeber“ ausbauen.

Anfangs habe ich mich außerdem mit der „großen Freiheit“ etwas schwergetan und musste mich selbst etwas einschränken und mir Grenzen setzen, um nicht am Ende der Bearbeitungszeit nur ein halbfertiges „zu ambitioniertes“ Projekt zu haben. Die Facharbeit hat sich durch viel Freiheit in Konzept und Gestaltung ausgezeichnet. Im Grunde stand uns alles offen. Kritik und Anregungen der Gruppe und Lehrer*innen waren angemessen und haben mich weitergebracht, indem sie mich dazu angeregt haben, über bestimmte Elemente noch einmal nachzudenken.

Mit dem Ergebnis – der Website – war ich, dafür dass es meine erste selbstgecodete Website war, sehr zufrieden. Ich habe damit sogar den Preis der Facharbeitenausstellung in meinem Bereich gewonnen. Die Dokumentation hingegen hat mir nicht so gut gefallen, da mein Fokus schlichtweg auf der Website lag und ich mich nicht allzu intensiv mit der Dokumentation beschäftigt habe. Auch wenn ich heute einiges anders machen würde, bin ich doch stolz darauf, dass ich in so kurzer Zeit ganz allein ein komplettes Webprojekt auf die Beine stellen konnte.

Credits

Ganz ohne die Arbeit anderer lieber Menschen bin ich jedoch nicht ausgekommen. Hier findest du eine Auflistung meiner Ressourcen. Außerdem hat mir Christopher das Video aus einem früheren gemeinsamen Projekt für die Startseite zur Verfügung gestellt.